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Automatisierung für wiederkehrende Aufgaben

Arbeitsschritte, die sich jede Woche wiederholen, laufen im Hintergrund. Sie merken das vor allem daran, dass etwas nicht mehr auf Ihrem Schreibtisch landet.

Wichtiger als die Technik ist dabei die Frage, was überhaupt automatisiert gehört. Manchmal lautet die Antwort: erst den Ablauf vereinfachen — und dann vielleicht gar nichts mehr automatisieren.

Ausgangslage

Woran Sie erkennen, dass sich das lohnt

Nicht daran, wie viel Zeit ein einzelner Handgriff kostet — sondern daran, wie oft er vorkommt und was passiert, wenn er vergessen wird.

  • Daten werden aus einem Programm herausgelesen und in ein anderes eingetippt.
  • Jede Woche entsteht dieselbe Auswertung von Hand.
  • Ein Vorgang bleibt liegen, weil niemand mitbekommen hat, dass er dran wäre.
  • Fristen werden in einer eigenen Liste nachgehalten, damit sie nicht untergehen.
  • Wenn viel los ist, passieren die Fehler genau bei diesen Handgriffen.
  • Eine Aufgabe hängt an einer Person — ist sie im Urlaub, bleibt sie liegen.

Möglichkeiten

Was sich automatisieren lässt

Meist geht es nicht um eine große Lösung, sondern um mehrere kleine Übergaben zwischen Systemen, die schon da sind.

Daten zwischen Programmen übertragen
Was heute aus einem System herausgelesen und in ein anderes eingegeben wird, wandert direkt — über die Schnittstellen der Programme, die Sie ohnehin nutzen.
Wiederkehrende Auswertungen
Berichte und Übersichten entstehen zum festen Zeitpunkt von selbst und liegen dort, wo sie gebraucht werden.
Benachrichtigungen, wenn etwas ansteht
Nicht täglich eine Rundmail, sondern eine Meldung genau dann, wenn eine vereinbarte Bedingung eintritt — an die Person, die etwas tun kann.
Immer gleiche Arbeitsschritte
Unterlagen ablegen, Status setzen, Beteiligte informieren: Schritte, die nie anders ablaufen, müssen niemand mehr beschäftigen.

Laufen viele dieser Schritte zusammen, ist oft eine eigene Anwendung der ruhigere Weg — dann entfällt die Übergabe zwischen Systemen ganz.

Aus unserem Referenzprojekt

Vorher
Der Lagerbestand war ein Feld, das mehrere Stellen überschreiben konnten — nach einer Produktion musste jemand daran denken, ihn nachzuziehen.
Heute
Die Buchung entsteht zusammen mit dem Produktionsauftrag. Der Bestand ist die Summe aller Buchungen und damit an genau einer Stelle wahr.

Das ganze Projekt ansehen

Unsere Haltung

Erst verstehen, dann automatisieren

Eine Automatisierung macht einen Ablauf schneller — auch einen schlechten.
Deshalb sehen wir uns zuerst an, wie ein Schritt heute wirklich läuft, und nicht, wie er laufen sollte.
Der Schritt fällt weg
Manchmal zeigt sich beim Nachfragen, dass ein Arbeitsschritt aus einem alten Grund entstanden ist, den es nicht mehr gibt. Dann streichen wir ihn, statt ihn zu automatisieren.
Eine kleine Änderung genügt
Manchmal liegt es an der Reihenfolge oder daran, wo eine Information erfasst wird. Dann erübrigt sich die Handarbeit ohne eine Zeile Code.
Automatisierung ist richtig
Und manchmal ist sie genau die Antwort. Dann legen wir vorher fest, woran wir erkennen, dass sie funktioniert.

Das eigentliche Risiko

Das größte Risiko ist nicht, dass eine Automatisierung ausfällt. Es ist, dass niemand es merkt.

Der entscheidende Unterschied

Automatisierung muss sichtbar sein

Bei Handarbeit fällt auf, wenn etwas liegen bleibt — jemand hat den Stapel vor sich. Eine unsichtbare Automatisierung läuft scheinbar weiter, und der Fehler zeigt sich erst, wenn ein Kunde nachfragt oder eine Frist verstrichen ist.

Deshalb bauen wir jede Automatisierung so, dass man ihr beim Arbeiten zusehen kann.

Und alles, was automatisch passiert, lässt sich im Zweifel auch von Hand nachholen.

Häufige Fragen

Was vorher zu klären ist

Was passiert, wenn die Automatisierung ausfällt?
Dann wird eine zuständige Person benachrichtigt, statt dass der Vorgang unbemerkt liegen bleibt. Der Weg von Hand bleibt außerdem immer offen — Sie geraten nie in die Lage, dass ohne die Automatisierung gar nichts mehr geht.
Müssen wir dafür unsere bestehenden Programme wechseln?
In der Regel nicht — wir setzen auf den Schnittstellen auf, die Ihre Programme anbieten. Ob es eine gibt, entscheidet allerdings deren Hersteller. Wo keine vorhanden ist, sagen wir das früh, und wir suchen gemeinsam einen anderen Weg, statt eine brüchige Lösung zu bauen.
Lohnt sich das auch für kleine Abläufe?
Das entscheidet nicht die Dauer eines einzelnen Vorgangs, sondern wie oft er vorkommt, was ein Fehler dabei anrichtet und ob er an einer einzelnen Person hängt. Ein kurzer Handgriff, der täglich passiert und regelmäßig vergessen wird, lohnt sich eher als eine lange Aufgabe einmal im Quartal.
Was kostet eine Automatisierung?
Das hängt davon ab, wie viele Systeme beteiligt sind und wie gut sie sich anbinden lassen. Sie bekommen ein Angebot mit klarem Umfang, bevor entwickelt wird; laufende Betriebskosten weisen wir getrennt aus.

Wie ein Projekt Schritt für Schritt abläuft und was wir dafür von Ihnen brauchen, steht auf der Seite Arbeitsweise.

Passt dazu

Womit das oft zusammenhängt

Wie groß ein Vorhaben typischerweise ausfällt — Tage, Wochen oder Monate —, steht unter Aufwand und Größenordnung.

Lassen Sie uns über die Abläufe sprechen, die heute Zeit kosten

In einem ersten Gespräch klären wir, wo digitale Werkzeuge konkret entlasten können — verständlich, unverbindlich und ohne technische Verkaufssprache.